Posts Tagged ‘Tuning’

Weiße Hirnsubstanz vermehren?

Mittwoch, Oktober 14th, 2009

Sicher, warum nicht! Wieso sollte man sein Gehirn nicht auch mal “aufrüsten” oder “tunen“?
Dank eines Forschers, der an der Oxford University tätig ist, ist nun erwiesen das, dass Erlernen neuer Fertigkeiten und dadurch das Tunen des Gehirns ohne weiteres möglich ist. (Hirnforscher Jan Scholz vom Oxford Centre for Functional Magnetic Resonance Imaging of the Brain)

In DIESER Studie wird das Experiment zusammenfassend erklärt und lässt einige interessante Rückschlüsse zu.

Lerne ich also Jonglieren, verbessert sich die Verbindung zwischen meinem “motorischen und visuellen” Zentren. Wenn ich also “Monster Mix” spiele, müsste sich meine Reaktionfähigkeit und mein fotografisches Gedächtnis verbessern. Dieses Spiel exzessiv zu betreiben würde also dauerhaft die Verbindungen und die Leistungsfähigkeit in eben angeführeten Bereichen erhöhen.
Es ist erwiesen das Lego spielen Kindern das räumliche Vorstellungsvermögen näher bringt. Bauen Kinder beispielsweise alle Steine in einer Reihe neben- und aufeinander, aber keinen Raum, haben diese Kinder probleme mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen. Also an die Papas an dieser Stelle, spielt mehr Lego mit euren Kindern! *Verdammt, wo ist mein Lego?!*

Also, an die Leser dieses kleinen Blogs: “Spielt um euer Tuning!:D

gruß
jman

P.S.: Link zur Studie als PDF und zum Oxford Centre for Functional MRI of the Brain.

RAID 0 – Top oder Flop?

Samstag, Januar 31st, 2009

Schematische Darstellung von RAID 0Heute habe ich mir eine zweite 500 GB SATA-II Festplatte besorgt. Ziel ist es ein RAID 0 zu bauen. Ich habe mir sagen lassen, das es bis zu 50% (der langsamsten HD im Array) mehr Datenübertragungsgeschwindigkeit bringen soll, zumindest mit PATA Platten im UDMA5-Modus.
Das ganze habe ich mit einem Hardware-RAID-Controller gebaut. So lief die ganze Geschichte ab:

Ab in das RAID-Tool das ASUS mitliefert, d.h. ins BIOS  RAID aktivier und danach in das Konfigurationstool, den Array definieren. Hierbei ist auch auf die Größe der Stripes zu beachten. Da es sich hier um einen Desktop Rechner handelt, habe ich hier 64kb ausgewählt. Kein Problem soweit!  Dann ging es allerdings ans installieren von Windows XP. Hier tauchten auch die ersten Probleme auf. Windows XP hat leider nicht die Treiber des onboard RAID-Controllers integriert. Da ich kein Disketten Laufwerk in meinem Rechner habe und auch keine Zeit und Lust hatte mir eine Windows XP Version zu bauen, die diese Treiber beinhaltet, habe ich kurzer Hand ein Windows Vista 64bit System installiert. Vista hatte die Treiber leider auch nicht “on the fly” an Board, hier kann man allerdings die CD (USB-Stick oder SD-Card) einlegen und muss nur noch den Treiber von Hand auf dem Medium auswählen. Das Extrahieren der Dateien, was sonst einige Minuten dauert, bei Vista Ultimate ca. 15 Minuten ohne RAID, hat jetzt nur noch cirka 8 Minuten gedauert.
Als das System dann vollständig installiert war, samt Treiber, sollten die Daten von der externen HDD auf die große (882GB) Partition kopiert werden. Das kopieren auf die externe Platte hat cirka 3:30 Stunden in Anspruch genommen. Das Kopieren mit RAID lediglich 2:15 Stunden. Es handelt sich hier um knapp 90GB Daten. Da dieser Test nicht allzu Ausage kräftig ist, habe ich noch ein Benchmark mit HD Tune 2.55 durchgeführt.

Die Zugriffszeiten haben sich so gut wie garnicht verändert, es sind vorher 19,6ms gewesen und hinther lediglich 19,4ms. Die Durchschnittsübertragungsrate vorher lag bei 42,4MB/s und im RAID 0 bei 80.1MB/s. Die Prozessorauslastung lag bei 17,1% im RAID und vorher bei 30,6% im normalen Modus.

Wie das (un)geübte Auge erkennt, wurde die Leistung um knapp 50% gesteigert. Außer bei der Zugriffszeit, was auch vollkommen logisch ist, vor allem bei kleinen Dateien (Textdokumente o.Ä.). Häufig ist die Zugriffszeit im RAID 0 sogar schlechter. In diesem Fall: Glück gehabt!

Alles in allem lohnt sich ein RAID 0 nur wenn viele größere Dateien gelesen oder geschrieben werden. Bei dem Spielen merkt man auch keinen Unterschied, lediglich beim Bearbeiten von Videodateien.
Letzendlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er Datensicherheit gegen Geschwindigkeit eintauschen möchte.

Gruß,
jman

Akku “Tuning”

Mittwoch, Januar 14th, 2009

Ich habe mich die letzten 2 Tage mit Akku Tuning auseinander gesetzt und selber ein bisschen experimentiert. Der Grund für die ganze Löt und Messarbeit war: An einem Akku ist das Kabel aus einem Kyoscho-Stecker gerissen.

Da ich  keine Lusthatte  diese minderwetertigen Stecker und Buchsen weiter zu verwenden. Bei diesen Steckern besteht ein “enormer”, im vergleich zu meinen shicken Goldkontakten, Leistungsverlust. Wie google angebliche 7g CO² pro Suche ausstößt verleiren die Akkus ein paar milli Watt (mW) und verballern so auch ihre Stromstärke (mAh). Das ist ein unerwünschter Nebeneffekt, da man ja möglichst lange Spaß haben möchte.

Alles fertig gebastellt und die Akkus im Vorher-Nachher-Vergleich mit dem Digital-Multimeter getestet:
Herstellerangaben: 9,6V, 1200mAh
Vorher:  ~9,46V, ~1120mAh
Nahher: ~9,68V, ~1250mAh

Wir sprechen hier nicht von einem riesen Gewinn, aber es ist doch immer wieder erstaunlich was ein so kleines Element ausmacht. Außerdem hat sich durch den Austausch das Ansprechverhalten vom Abzug und der Reaktion der Feder verringert, was für sich spricht. Wer schnell schießen möchte… ;)

In nächster Zeit, werdet ihr aus diesem Themen Bereich noch was über den sogenannten MOS-FET erfahren und darüber was er bei einer Airsoftgun bewirkt.

Nachtrag vom 15.01.09:
Heute habe ich die Akkus nach der Modifizierung nochmal ausgibig getestet. Es war Wahnsinn! Vorher nach einer Stunde leer, jetzt halten die kleinen knapp einen Tag durch!

Grüße
jman

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