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Asche zu Asche… Kerosin zu Kerosin

Montag, April 19th, 2010

So kann man die letzten Ereignisse eigentlich ganz gut umschreiben.
Mal wieder sieht man wie hilflos wir Menschen doch sind, wie abhängig von der Natur und ihren Katastrophen. Kaum bricht ein kleiner Vulkan mit dem Namen Eyjafjalla (Island) aus, geht nichts mehr. Die Flugzeuge bleiben am Boden. Geschäfte werden nicht getätigt, die manchen Unternehmen sicherlich viel Geld gebracht hätten, mal abgesehen von diversen Fluggesellschaften die in diesen Tagen ein hohes Minus zu verzeichnen haben. Einige Familien, Paare und Einzelpersonen die privat in den Urlaub fliegen wollten und die treueren Tickets schon bezahlt hatten, konnten nicht abheben. Sigi S., die Mutter einer mir sehr nahe stehenden Person wollte ihre älteste Tochter in Schottland besuchen. Übers Wochenende versteht sich. Ein “No-Go”. Nicht einmal zum Flughafen gefahren ist sie, da es ja sowieso keinen Sinn hatte. Ein Einzelschicksal unter vielen.

Was passiert eigentlich wenn ein Flugzeug durch so eine “Vulkan-Asche-Wolke” fliegen? Nach ein paar Artikel im Internet sollte das eigentlich klar sein. Nur zur Vervollständigung:
Hebt ein Flugzeug ab und fliegt durch so eine Wolke kann man es sich vorstellen wie einen riesengroßen Sandstrahler der auf das Luftfahrzeug gerichtet wird. Die Triebwerke Saugen die feinen Aschepartikel ein und Sandstrahlen das Triebwerk im Inneren. Das klingt schlimmer als es ist. Laut einem Bericht auf “Tagesschau.de” verkraftet ein Triebwerk so etwas.
Viel Schlimmer ist, das Höhen- und Geschwindigkeitsmesser und andere Instrumente ausfallen können. Die Scheiben werden zerkratzt und werden mit der Zeit blind. Der Pilot kann nichts mehr sehen und hat keine Instrumente mehr, die ihm sagen wich hoch er ist und wie schnell er unterwegs ist. Was nun?
Das Überlasse ich der Fantasie des Lesers…

Asche zu Asche – Kerosin zu Kerosin…
Was könnte den Fluggesellschaften helfen wieder abzuheben? Ihr „Minus“ zu minimieren und die vielen, vielen Menschen zu Transportieren?
Die Antwort ist schlicht und einfach. Ein Wasserfilter! Nicht etwa an riesengroßer Schwamm der das ganze Flugzeug bedeckt, nein, noch einfacher! Ein Tiefdruckgebiet das viel Regen mit sich bringt und dafür sorgt, das die Asche in der Wolke gebunden wird, schwerer wird und die Asche regelrecht „vom Himmel Spült“. Ein wenig Wind, der die Wolke aus den wichtigsten Fluggebieten wegtreibt wäre auch von Vorteil. Der einzige Haken ist: Bis Mittwoch (21.04.2010) soll das Wetter stabil bleiben. Erst dann wird ein Tief heranziehen, das kaum ausreicht um „den Himmel zu entvulkanisieren“.
Was bedeutet das wiederrum für die vielen Privatmenschen? An diese „Gruppe“ denkt ja sonst keiner. Es heißt? Ja? Genau! Absolut richtig! Die Fenster, die gerade eben noch sauber und frei von Schmutz waren, müssen noch mal geputzt werden.
Wie gut das ich an diesem Sonntag nur gesaugt, gespült und Teppiche ausgeschlagen habe! Ich hatte kurzzeitig überlegt die schmutzigen Fenster zu reinigen. Doch dann kam mir die glorreiche Idee, die so eben gelesen werden konnte. Ich schreibe einen Artikel über das Phänomen „Vulkanausbruch versus Flugverkehr“. Der Vulkan liegt definitiv nach Punkten vorn.

Die wichtigste aller Fragen
Wann wird wieder geflogen? Das, liebe Leser, kann ich leider nicht verraten. Ich hoffe bald! Sigi S. soll doch schließlich ihre Tochter in Schottland besuchen können, die gestern(18.04.2010) Geburtstag hatte, Phollux, der Betreiber des Blogs unter dem Namen „Vibora“, zu finden unter http://vibora.de möchte am Sonntag nach Spanien fliegen. Viele andere Menschen wollen auch, aus mir nicht bekannten oder unerfindlichen Gründen, nach sonst wo – von sonst wo fliegen.
Ich wünsche allen, aber vor allen den genannten Personen, viel Glück und Erfolg bei den Versuchen zu fliegen!

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