Archive for Januar, 2009

RAID 0 – Top oder Flop?

Samstag, Januar 31st, 2009

Schematische Darstellung von RAID 0Heute habe ich mir eine zweite 500 GB SATA-II Festplatte besorgt. Ziel ist es ein RAID 0 zu bauen. Ich habe mir sagen lassen, das es bis zu 50% (der langsamsten HD im Array) mehr Datenübertragungsgeschwindigkeit bringen soll, zumindest mit PATA Platten im UDMA5-Modus.
Das ganze habe ich mit einem Hardware-RAID-Controller gebaut. So lief die ganze Geschichte ab:

Ab in das RAID-Tool das ASUS mitliefert, d.h. ins BIOS  RAID aktivier und danach in das Konfigurationstool, den Array definieren. Hierbei ist auch auf die Größe der Stripes zu beachten. Da es sich hier um einen Desktop Rechner handelt, habe ich hier 64kb ausgewählt. Kein Problem soweit!  Dann ging es allerdings ans installieren von Windows XP. Hier tauchten auch die ersten Probleme auf. Windows XP hat leider nicht die Treiber des onboard RAID-Controllers integriert. Da ich kein Disketten Laufwerk in meinem Rechner habe und auch keine Zeit und Lust hatte mir eine Windows XP Version zu bauen, die diese Treiber beinhaltet, habe ich kurzer Hand ein Windows Vista 64bit System installiert. Vista hatte die Treiber leider auch nicht “on the fly” an Board, hier kann man allerdings die CD (USB-Stick oder SD-Card) einlegen und muss nur noch den Treiber von Hand auf dem Medium auswählen. Das Extrahieren der Dateien, was sonst einige Minuten dauert, bei Vista Ultimate ca. 15 Minuten ohne RAID, hat jetzt nur noch cirka 8 Minuten gedauert.
Als das System dann vollständig installiert war, samt Treiber, sollten die Daten von der externen HDD auf die große (882GB) Partition kopiert werden. Das kopieren auf die externe Platte hat cirka 3:30 Stunden in Anspruch genommen. Das Kopieren mit RAID lediglich 2:15 Stunden. Es handelt sich hier um knapp 90GB Daten. Da dieser Test nicht allzu Ausage kräftig ist, habe ich noch ein Benchmark mit HD Tune 2.55 durchgeführt.

Die Zugriffszeiten haben sich so gut wie garnicht verändert, es sind vorher 19,6ms gewesen und hinther lediglich 19,4ms. Die Durchschnittsübertragungsrate vorher lag bei 42,4MB/s und im RAID 0 bei 80.1MB/s. Die Prozessorauslastung lag bei 17,1% im RAID und vorher bei 30,6% im normalen Modus.

Wie das (un)geübte Auge erkennt, wurde die Leistung um knapp 50% gesteigert. Außer bei der Zugriffszeit, was auch vollkommen logisch ist, vor allem bei kleinen Dateien (Textdokumente o.Ä.). Häufig ist die Zugriffszeit im RAID 0 sogar schlechter. In diesem Fall: Glück gehabt!

Alles in allem lohnt sich ein RAID 0 nur wenn viele größere Dateien gelesen oder geschrieben werden. Bei dem Spielen merkt man auch keinen Unterschied, lediglich beim Bearbeiten von Videodateien.
Letzendlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er Datensicherheit gegen Geschwindigkeit eintauschen möchte.

Gruß,
jman

ejabberd auf Linserv

Freitag, Januar 16th, 2009

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie man was dazu lernt. Die letzten Tage habe ich meine Zeit damit verbracht einen Jabber Server auf “Linserv” zu installieren und zu konfigurieren.
Nach einigem herumgesuche, habe ich mich für ejabberd entschieden. Warum weiss ich nicht mehr, vielleicht gefiel mir der Name ja einfach nur ;) .
Nach dem ich viel Zeit mit erfolglosen Versuchen zu gebracht und mehr gelesen habe als in den Tagen zuvor, läuft mein ejabberd Server endlich. Linserv freut sich über seinen neuen Daemon und benutzt ihn schon kräftig. Wer mich adden möchte, meine Accountdaten sind:
jman111@linserv.kicks-ass.org

So, nach 6 Tagen hin und her testen funktioniert auch die “Server to Server” Kommunikation! Endlich! Der Fehler scheint einfach nur das SSL-Zertifikat zu sein. Jetzt kann los gechatet werden. Wer will? ;)

Gruß
jman

Akku “Tuning”

Mittwoch, Januar 14th, 2009

Ich habe mich die letzten 2 Tage mit Akku Tuning auseinander gesetzt und selber ein bisschen experimentiert. Der Grund für die ganze Löt und Messarbeit war: An einem Akku ist das Kabel aus einem Kyoscho-Stecker gerissen.

Da ich  keine Lusthatte  diese minderwetertigen Stecker und Buchsen weiter zu verwenden. Bei diesen Steckern besteht ein “enormer”, im vergleich zu meinen shicken Goldkontakten, Leistungsverlust. Wie google angebliche 7g CO² pro Suche ausstößt verleiren die Akkus ein paar milli Watt (mW) und verballern so auch ihre Stromstärke (mAh). Das ist ein unerwünschter Nebeneffekt, da man ja möglichst lange Spaß haben möchte.

Alles fertig gebastellt und die Akkus im Vorher-Nachher-Vergleich mit dem Digital-Multimeter getestet:
Herstellerangaben: 9,6V, 1200mAh
Vorher:  ~9,46V, ~1120mAh
Nahher: ~9,68V, ~1250mAh

Wir sprechen hier nicht von einem riesen Gewinn, aber es ist doch immer wieder erstaunlich was ein so kleines Element ausmacht. Außerdem hat sich durch den Austausch das Ansprechverhalten vom Abzug und der Reaktion der Feder verringert, was für sich spricht. Wer schnell schießen möchte… ;)

In nächster Zeit, werdet ihr aus diesem Themen Bereich noch was über den sogenannten MOS-FET erfahren und darüber was er bei einer Airsoftgun bewirkt.

Nachtrag vom 15.01.09:
Heute habe ich die Akkus nach der Modifizierung nochmal ausgibig getestet. Es war Wahnsinn! Vorher nach einer Stunde leer, jetzt halten die kleinen knapp einen Tag durch!

Grüße
jman

Tinyproxy auf Debian x86

Samstag, Januar 10th, 2009

Wie in dem Artikel auf vibora.de beschrieben, habe ich das ganze mal testweise aufgesetzt. Der Server steht hier bei mir in der Firma und ich muss sagen, Tinyproxy ist doch sehr praktisch. Außerdem ist der Artikel einleuchtend geschrieben und ich habe beschloßen ein paar mehr der Angepriesenen How To´s umzusetzen. Bisher konnte ich es nur von einer Windows XP Workstaion testen. Was allerdings noch auf meiner Liste steht, ist das ganze über DynDNS, von zuhause aus, laufen zu lassen.

Als nächstes werde ich den Server etwas bearbeiten um das ganze ein wenig sicherer zu gestallten. Außerdem werde ich noch ein paar Dienste aufsetzen um meine Linux Kenntnisse, die doch noch extrem beschränkt sind, zu erweitern.

Testet das ganze ruhig selber mal an! Nach dieser Sache, werde ich mich auch mal an das IPv6 How To wagen, welches auch auf vibora.de zu finden ist.

Grüße
jman

Don`t panic!

Samstag, Januar 10th, 2009

So begrüßt in dem SciFi-Buch “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams, den Leser das Buch im Buch “The Hitch Hickers Guide to the Galaxy“. So will ich euch auch begrüßen. Also: DON´T PANIC!
In diesem Blog geht es nicht um alltägliche Dinge wie “Heute habe ich einen PC zusammengeschraubt” oder “Ich war beim Arzt und…”. In diesem Blog möchte ich euch an meinem Wissen teilhaben lassen und neu Entdeckungen aus den Bereichen Hard- und Software Preis geben. Sei es die Entdeckung das ein RAID 0 die Datenübertragung erhöht und warum oder das RAID 5 einfach sicherer ist.

Also, viel Spaß beim lesen und Danke schon mal für eure Kommentare oder Anregungen!

gruß j.

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